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#1 23.09. 2013 11:48:31

Stefan
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Auftaktniederlage gegen Serienmeister

Im 1. Heimkampf der neuen Oberligasaison im Ringen empfing die neugebildete Kampfgemeinschaft Mattenfüchse Saalekreis den Serienmeister der vergangenen Jahre MSV 90 Magdeburg.
Der Kampf stand von vornherein auf keinem guten Stern, da die 3 etablierten 74-kg- Ringer vom SV Halle schon langfristig ihre Teilnahme auf Grund anderer Verpflichtungen abgesagt hatte und diese beiden Kämpfe mit je 4 zu 0 Punkten an unsere Gäste gingen.

Zunächst die Einzelergebnisse:
55 kg FR St. Mildner – M. Rößner 0-4
60kg KR T.Frisch-St. Müller 3-1
66kg FR N. Kuhle-K. Brinkmann 1-3
66kg KR R.Hannemann – D. Guillon 1-3
74kg FR T. Ferchland für den MSV kampflos 0-4
74kg KR K.Mosebach für den MSV kampflos 0-4
84kg FR M.Golembiewski-M. Gebhardt 1-3
96kg KR S.Brehme-M.Hunger 0-4 (TÜ)
120kg FR M.Bahn-B.Heller 2-1

In 2 Einleitungskämpfen unseres Nachwuchses standen sich Jasmin Rabenhold und Gina Berlin sowie Kevin und Dominik Rabenhold gegenüber. Alle 4 Kinder schenkten sich nichts, wobei Jasmin und Dominik am Ende gewannen.

Stefan Mildner begann seinen Kampf sehr offensiv, führte mit 4 zu  0 Punkten, doch verlor 3 Sekunden vor Ende der 1. Runde unglücklich auf Schulter. Unser Gaststarter und Altmeister Tilo Frisch aus Dessau machte einen super Kampf gegen den ehemaligen Bundesligaringer Stefan Müller und gewann überlegen mit 10 zu 1 Punkten. Respekt vor dieser Leistung des 56-jährigen Tilo. In seinem ersten Mannschaftskampf überhaupt kämpfte der erst 15-jährige Nick Kuhle vom SV Halle gegen den erfahrenen Kevin Brinkmann. Nick konnte den Kampf lange Zeit offen gestalten, verlor aber am Ende mit 7 zu 11 nach Punkten.  Diese Leistung ist aber ausbaufähig. Der seit über 20 Jahren für den RSV Merseburg ringende Marco Golembiewski hatte es in seinem Kampf mit dem Routernier Marco Gebhardt zu tun und verlor mit 5 zu 14 nach Punkten. Sebastian Brehme hatte sich zum Auftakttraining in Halle leicht am Fuß verletzt und ging daher gehandicapt gegen Marcel Hunger an den Start, verlor daher folgerichtig mit 1 zu 12 technisch nach Punkten. Im Superschwergewicht standen sich mit Mario Bahn und Bernd Heller 2 Aktive gegenüber, die seit über 15  Jahren keinen Mannschaftskampf mehr bestritten haben. Mario konnte seine körperliche Überlegenheit sehr gut ausspielen und gewann sicher mit 5 zu 1 nach Punkten.

Der Kampf wurde vom internationalen Kampfrichter,  Sportfreund Eberhard Probst, souverän geleitet. Gekämpft wurde  nach den ab 1.8.2013  geltenden neuen Wettkampfregeln, die von der FILA, der Internationalen Ringerförderation, beschlossen wurden und wesentlich dazu beigetragen hat, dass das IOC sich am 9.9.13 entschieden hat, die Traditionssportart Ringen, auch 2020 im olympischen Programm zu belassen.  Damit hat sich  die weltweite Aktion „Ringen um Olympia“  gelohnt, die auch von uns mit allen Kräften  unterstützt wurde.

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